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Vom ewigen Hin und Her

Tja, hätte ich mit meinem gestrigen Eintrag noch ein paar Minuten länger gewartet, dann hätte er anders ausgesehen.

Denn leider täuschte mich meine Skepsis nicht: Ich erhielt am Nachmittag eine Nachricht von S, in der er mich fragte, ob wir unser Treffen aufs Wochenende verschieben könnten, da seine beste Freundin aus Insbruck zu Besuch sei und er diese so selten sieht. Er hasse es selbst, versetzt zu werden, doch hoffe er auf mein Verständnis.

Was sollte ich dazu schon sagen... Natürlich kann etwas dazwischen kommen und natürlich kann ich verstehen, dass er seine beste Freundin sehen will. Und natürlich geht diese dann vor und natürlich will er mich dann nicht dabei haben, sondern die Zeit mit ihr alleine verbringen - ja, das ist alles verständlich.

Doch dieses ständige Hin und Her zwischen sich Hoffnungen machen und sich freuen auf der einen Seite und dann die herbe Enttäuschung und Resignation auf der anderen Seite ist einfach wahnsinnig kräftezehrend, mühsam und anstrengend.

Und natürlich ist die Tatsache an sich, dass er mich versetzt hat, kein Drama. WENN unsere Vorgeschichte der letzten Wochen nicht ohnehin schon so mühsam gewesen wäre.
Natürlich kann ich jetzt so tun, als würde mir das alles gar nichts ausmachen, nur um ihm vorzuspielen, wie locker ich doch drauf bin. Aber: DAS BIN ICH NICHT. Und was habe ich dann davon, wenn er zwar denkt, dass ich total locker bin, es mir aber zuhause schlecht geht und ich leide?! Nichts.

Daher beneide ich all die Mädels, die tatsächlich so locker und unkompliziert sind und denen es überhaupt nichts ausmacht, wenn ein Kerl erst Interesse zeigt und sich dann von jetzt auf eben zurückzieht. Wirklich - Respekt! Leider bin ich so nicht. Leider leide ich unter einer solchen Situation.
Natürlich weiß ich auch, dass nicht er das Problem ist. Das Problem bin bzw. habe ganz alleine ich. Denn ich bin die, die gerne mehr Aufmerksamkeit seinerseits hätte. Und ich bin die, der es schlecht geht, wenn ich diese nicht bekomme. Dafür kann er nichts. Er tut mir ja kein Unrecht. Nur leider bin dann auch ich alleine diejenige, die etwas dagegen tun muss. Auch wenn meine Reaktionen dann in seinen Augen unverständlich oder überzogen wirkt.

Inzwischen hasse ich es schon, ihm eine Nachricht zu schicken bzw. eine zu beantworten, weil ich das Gefühl nicht leiden kann, hoffnungsvoll und gespannt auf mein Handy zu schauen und dann die körperliche Reaktion auf eine vorhandene oder eben nicht vorhandene Nachricht zu spüren. Hat er mir dann nämlich nicht geantwortet, verkrampft sich meine Magengegend aus Enttäuschung. Hat er mir geschrieben, macht mein Herz einen Hüpfer. Meistens - zumindest in letzter Zeit - entspricht seine Antwort dann aber dennoch nicht meinen Hoffnungen, sodass ich genauso enttäuscht bin. Und selbst wenn mir seine Antwort gefällt, rechne ich so fest damit, nach kurzer Zeit dennoch wieder enttäuscht zu werden (zB dadurch, dass wir zwar ein Treffen vereinbaren, er sich daraufhin aber wieder nicht mehr meldet, was bei große Zweifel daran aufkommen lässt, dass er mich mag und sich mit mir treffen will), dass ich mich nicht mal dann mehr freuen kann.
Daher schaue ich dann schon gar nicht mehr auf mein Handy, da ich diesen Moment umgehen will.
So auch gestern: Ich antwortete ihm folgendes: "Weißt du, irgendwie ist das alles ganz schön mühsam mit dir. Meld du dich doch einfach, wenn du Zeit und vor allem Lust hast, etwas zu unternehmen und wenn nicht, lässt dus bleiben. Hab nen schönen Abend ". Daraufhin schaltete ich mein Handy in den Flugmodus, damit ich gar nicht erst Nachrichten bekomme und gelockt werde, sie zu lesen. Denn dieser immer wiederkehrende Moment der Enttäuschung fühlt sich an, wie sanfte Stiche mit einer kleinen Nadel in immer dieselbe Stelle. Doch auch eine solche Stelle entzündet sich irgendwann, sodass die kleinen Stiche immer mehr weh tun.

Im Grunde ist also jegliche Interaktion mit S mit negativen Emotionen besetzt. Selbst, wenn ein Treffen zustande kommt, bin ich angespannt und nervös, weil ich ihn nicht einschätzen kann und nicht weiß, wie ich mich verhalten soll und weil ich genau weiß, dass nach einem Treffen erstmal wieder Tage des Nichts-Hörens folgen werden, sodass sogar ein tatsächliches Treffen schon mit negativen Emotionen besetzt sind.

Fazit: Gut, dass ich mich bald erstmal verdrücke und somit eine Zwangspause zwischen uns herrscht.
Rein rational ist er ja nicht einmal ein Traummann für mich, denn in meinem Kopf weiß ich genug Dinge, die ich gar nicht so toll an ihm finde. Leider fühlt sich das ganz und gar nicht so an. Doch das wird es in Windeseile, wenn ich erstmal wieder zuhause bzw. in Kanada und mit anderen Dingen beschäftigt bin.

Wieso muss ich mich auch immer so in solche Geschichten reinsteigern... >.<
6.2.14 13:44
 
Letzte Einträge: Das fremde Wesen vom unendlich fernen Stern, Lang ists her aka. S-News aka. heute Abend., Samstagabend, Eine neue Episode aus meinem Soap-Life


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