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Ein stetiges Auf und Ab

Wie bereits in meinem nachmittäglichen Eintrag von gestern erzählt, war ich gestern Abend mit S verabredet. Eigentlich war ich auch ganz guter Dinge, wobei ich noch immer Zweifel hatte, dass wir uns wiiirklich sehen  würden.

Das, was meine Vorfreude neben den bestehenden Zweifeln ein wenig trübte, war, dass ich nicht recht wusste, ob und wenn ja wie ich das schon angedeutete Gespräch beginnen soll.

 

Ab: Verabredet waren wir für 8 Uhr, was uns etwa 2 gemeinsame Stunden beschert hätte, da Monsieur ja immer recht früh schlafen geht – er braucht ja seinen Schlaf...

Als ich dann gegen Abend die Nachricht erhielt, es würde wohl ‚nen Tick‘ später, dachte ich schon ‚na prima...‘. Da treffen wir uns ohnehin schon recht spät und dann wird das auch noch später?! Unter normalen Umständen hätte ich in Frage gestellt, ob sich das überhaupt noch lohnt, doch da mit dieser Nachricht mein Entschluss gefallen war, dass ich dringend mal mit ihm darüber reden muss, was er eigentlich will, ließ ich mich darauf ein und hoffte, dass das Treffen überhaupt zustande kommen würde.

 

Auf: Erwartungsfroh, doch gleichzeitig skeptisch, erhielt ich gegen acht eine Nachricht, er sei jetzt aus dem Kino raus, gefolgt von einer Frage, die meine Laune in die Höhe schießen ließ: „Darf ich bei dir nächtigen?“ Aber sowas von! Liebend gerne! :D Okay...Ruhe bewahren... „Öhm...joa...why not“.

 

Ab: Spaßeshalber warnte ich ihn vor, dass KK eine treue Tatort-Schauerin ist und er sich eventuell darauf einstellen müsse, dies zu schauen. Hätte ich das mal lieber gelassen... Denn seine Reaktion darauf war wie folgt: Er sagte, er könne Tatort nicht ab (juhuu, ich auch nicht!!) und er wolle keine Umstände machen, wir sollten ruhig unsere Serie schauen und wir könnten das auch verschieben. Boah da ist mir ja beinahe der Kragen geplatzt xD Ich machte ihm ne klare Ansage, er solle jetzt seinen Hintern hierher bewegen, er habe mich Donnerstag schon versetzt und wir würden nicht Tatort schauen (KK war inzwischen schon beinahe sauer auf mich, weil ich sie so hingestellt hatte, als müsse sie das unbedingt sehen ). Daraufhin sagte er, er käme dann. Sicher war ich mir dessen aber nicht...

 

Auf: Nachdem die Fahrt vom Kino bis zu mir aber offenbar eine halbe Stunde in Anspruch nahm, ging ich schon wieder davon aus, dass das sowieso nichts mehr wird und gleich eine Nachricht kommt à la ‚Du, würde jetzt erst losfahren und das lohnt sich nicht mehr wirklich...‘. Doch als mein Handy surrte und ein ‚Bin da‘ zu sehen war, machte mein Herz einen kleinen Hüpfer J

 

Ab: Der einzige Haken an dieser Übernachtungsaktion war jedoch, dass ich nun nicht mehr wirklich Gelegenheit dazu hatte, mein Gespräch einzuläuten: Erst waren wir zu dritt und dann schlief er bei mir. Was, wenn das Gespräch dann nicht wie gewünscht liefe? Dann wäre die Situation ähnlich der, dass man sich trennt, aber weiterhin in einem Bett schlafen muss. Auf: Nunja. Wir schauten eine Weile zu dritt TV. Gegen elf wollten wir dann ins Bett gehen, machten uns fertig und auch KK verkrümelte sich in ihr Schlafzimmer. Kaum waren wir alleine, begann er, mich zu küssen. Raff zwar nicht, wieso wir das nicht auch vor KK machen schließlich hat sie uns auch schon mal küssend gesehen, aber naja...

Wir machten ein wenig rum und obwohl ich schon nicht mehr meine Tage hatte behauptete ich, dass ich sie noch habe, damit er nicht immer Sex bekommt, wenn er will bzw., damit das keine Ich-schlafe-bei-dir-damit-ich-mit-dir-schlafen-kann-Nummer wird. Dennoch machten wir ein wenig rum und ärgerten uns gegenseitig. Irgendwann fragte er dann – nachdem ich ohnehin schon an ihm rumgeschleckt hatte, ihm ihn geil zu machen – ob ich ihm..naja...(ich hasse das Wort ‚blasen‘)..einen Blowjob gebe. Eigentlich war das an diesem Abend wider meiner Prinzipien, aber ich überlegte mir, dies als Waffe einer Frau gegen ihn zu verwenden und hinterher mein Gespräch einzuläuten. Somit tat ich ihm den Gefallen und machte dabei eine bemerkenswerte Erfahrung: Es schmeckt nicht immer ekelhaft! Bei jedem Mann, bei dem ich das bisher gemacht habe, hätte ich nen Brechreiz bekommen können, wenn ich das Zeug im Mund hatte. Nicht aber bei S – im Gegenteil, es schmeckte sogar irgendwie süß O.O

 

Als dann hinterher alle ‚Unreinheiten‘ beseitigt waren, hüpfte ich zu ihm ins Bett und sagte, dafür dürfe er nun aber nicht sofort einschlafen, sondern müsse mir die eine oder andere Frage beantworten. Er schlug schon beinahe die Hände über dem Kopf zusammen bei dem Gedanken ‚Oh nein! Sie will reden!‘, doch ich beruhigte ihn, dass das kein klassisches Schatz-wir-müssen-reden-Gespräch werden soll, ich müsse nur einige Dinge für mich klären. Ich holte also weit aus, dass ich nicht wisse, wie ich ihn einschätzen solle (er freute sich nen Keks, dass die Psychologin ihn nicht einschätzen kann), dass ich ihn anfangs in die Kategorie ‚Jung, gutaussehend, Weiberheld‘ gesteckt hatte, was ich aber schnell revidierte, da er anscheinend wirklich Interesse an mir hat/hatte. Aber dass ich seit einer Woche den Eindruck habe, er hat kein Interesse mehr, er schreibt weniger, schreibt einsilbiger, will sich plötzlich doch wieder treffen, sagt wieder ab, einsilbiger denn je, um dann doch wieder nach nem Treffen zu fragen. Ich sagte ihm, dass wir in meinen Augen alt genug sind, um ehrlich miteinander zu sein und dass ich nicht mehr 12 bin und mit gebrochenem Herzen heulend zuhause sitze, wenn er mir sagt, dass er doch kein Interesse mehr hat, dass er eigentlich eine rein sexuelle Affäre will oder dass er jemand anderen kennengelernt hat und daher mit den Gedanken woanders ist.

Nach langem blabla meinerseits kam auch er endlich mal zu Wort :D

Er sagte, dass er seit fast 1 ½ Jahren Single sei und nun gerne mal wieder eine Freundin hätte. Alles weitere habe er aber einfach auf sich zukommen lassen. Er habe da nicht groß weitergedacht, da ich ja auch bald nach Kanada wolle, deshalb wolle er sich da nicht reinsteigern, aber noch sei ich ja da. Außerdem betonte er, dass es ihm nicht nur um Sex ginge, das könne er auch einfacher haben und müsse sich nicht die Mühe machen, sich zu treffen und Sachen zusammen zu unternehmen. Sehr beruhigend. Anschließend wollte er natürlich auch noch wissen, was ich denn will und ich sagte ihm, dass das bei mir ähnlich aussieht, dass ich an eine solche Sache nie rangehe, mit der Intention ‚Ich will ausschließlich Sex‘ oder ‚Ich suche eine Beziehung‘. Das kann man in meinen Augen ohnehin nicht beeinflussen, sondern das entwickelt sich. Es muss ja auch erstmal passen, bevor man eine Beziehung mit dem anderen will.

Er meinte noch, dass er gar nicht wisse, wie das mit dem Zusammenkommen läuft, da er erst eine langjährige Freundin gehabt habe und mit der sei er mit ca. 15 zusammengekommen, damals sei das noch irgendwie einfacher gelaufen. Bisher hat er anscheinend die Erfahrung gemacht, dass er sich 2-3 Mal mit Mädels trifft, möglicherweise auch mit ihnen schläft und dann heißt es seitens der Mädels ‚Und was ist jetzt?‘, wovon er sich ziemlich überrumpelt sieht, da er so schnell gar keine Gefühle entwickeln konnte.

Zum Schluss sagte ich nochmals, dass es mir Leid täte, wenn ich ihn immer mit meiner Direktheit überrumple, aber mir sei es einfach zu mühsam, mir da meine eigenen Interpretationen seines Verhaltens aus den Fingern zu saugen, dann würde ich lieber das Risiko eingehen, mein Gegenüber zu verkraulen und direkt nachfragen. Er sagte jedoch, dass er nur wenige Mädels kenne, die so direkt sind und auf meine Nachfrage hin sagte er, er finde das gut.

 

Ziemlich erleichtert über diesen positiven Verlauf des Gesprächs schlief ich dann irgendwann ein.
20.1.14 20:35
 
Letzte Einträge: Das fremde Wesen vom unendlich fernen Stern, Lang ists her aka. S-News aka. heute Abend., Vom ewigen Hin und Her, Samstagabend, Eine neue Episode aus meinem Soap-Life


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