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What I would like to say to you...

Da von Zeit zu Zeit die Psychologin in mir rauskommt gibt es mal wieder etwas, das ich fragen muss.

Es ist offensichtlich so, dass wir nach jedem Treffen weniger Kontakt haben als vorher. Anfangs haben wir jeden Tag geschrieben, dann hattest du weniger Zeit, inzwischen schreiben wir nicht mehr jeden Tag, manchmal sogar zwei Tage nicht. Wenn ich mich melde, bekomme ich erst einsilbig-abweisende Antworten und recht schnell antwortest du gar nicht mehr.

 

Nun gibt es in meinen Augen zwei mögliche Erklärungen für dein Verhalten, wobei ich eigentlich nur eine für plausibel halte:

a.    Du magst mich und merkst von Treffen zu Treffen, wie mehr zwischen uns entsteht und du mich immer mehr magst. Da du aber weißt, dass ich nur noch ein paar Wochen in Hamburg bin und bald für vier Monate in Kanada, willst du dich darin aus Selbstschutzgründen nicht zu sehr verlieren, dir nicht selbst wehtun. Daher gehst du auf Abstand und meldest dich weniger. (unwahrscheinlich.)

b.    Du merkst von Treffen zu Treffen, dass dein Interesse an mir schwindet und ich dir langweilig werde.

b1. Daher gehst du langsam aber sicher bewusst auf Abstand und meldest dich weniger. Du willst sich das Ganze also langsam im Sande verlaufen lassen.

b2. Du denkst einfach nicht sonderlich häufig an mich aus oben genanntem Grund und meldest dich weniger, weil du gar nicht erst an mich denkst und dir der Kontakt nicht fehlt. (b im Allgemeinen, aber b2 im Speziellen halte ich für am wahrscheinlichsten.)

 

Nun habe ich zwei Möglichkeiten, darauf zu reagieren:

1.    Ich ignoriere es – und akzeptiere damit, dass es mir weiterhin nicht sonderlich gut geht, weil ich noch nie gut damit umgehen konnte, in der Luft zu hängen und nicht zu wissen, was los ist – und mache weiter wie bisher. D.h., ich warte, bis du dich meldest und treffe mich bereitwillig mit dir, wenn du fragst.

2.    Ich gehe meinerseits in Selbstschutz über und gehe damit auf Abstand oder beende die Geschichte von mir aus offiziell, indem ich dir sage, dass das ohnehin zu nichts führt.

 

Fakt ist, dass ich dich gerne hab, dich interessant finde und dich durchaus gerne besser kennenlernen würde, um herauszufinden, ob mehr zwischen uns entstehen kann. Ja, ich habe sicherlich auch den einen oder anderen Schmetterling im Bauch. Fakt ist aber auch, dass das definitiv nicht funktioniert, indem ich jeden Tag vergeblich auf Nachricht von dir warte und mir den Kopf zerbreche, warum keine kommt, mich frage, was ich falsch gemacht habe, ob du mich einfach nicht interessant findest und weshalb du das dann nicht einfach sagst. Das macht mich wahnsinnig und macht auch ehrlich gesagt keinen Spaß. Und wenn das die einzige Option ist, wie wir miteinander umgehen können, dann muss ich es aus besagten Selbstschutzgründen leider vorziehen, gar nicht mit dir umzugehen.

28.1.14 21:29


Das Zsa zsa zsu macht einen zum emotionalen Flittchen.

...ein schönes Zitat aus einer Episode der fünften Staffel von Sex and the City (Carrie).

Was ist das Zsa zsa zsu?
'How do you sustain a relationship without the zsa zsa zsu?
The what?
That butterflies-in-your-stomach-thing that happens when you not only love the person, but you gotta have them. Isn't that what gets you through the years? Even if it fades, at least you have the memory of the zsa zsa zsu.'

Sehr wahr, wie ich finde.

Hier dazu ein weiteres Originalzitat, nachdem Carrie ihr neues Date Berger in die Flucht geschlagen hat:

'I know what I did. I revealed too much, too soon. I was emotionally slutty.
That's not like you.
It wasn't me. It was the zsa zsa zsu. It makes me crazy.'

Ich denke, so geht es mir auch sehr oft. Schlägt das Zsa zsa zsu nicht (sofort) an, bin ich locker im Umgang mit Kerlen. Ich bin, wie ich bin und es ist mir egal, was mein männliches gegenüber darüber denkt.
Doch kaum hält das Zsa zsa zsu Einzug, bin ich verkrampft und nicht mehr locker. Ich mache mir Gedanken über jeden Punkt und jedes Komma, über jede Bewegung in seiner Anwesenheit. Wie findet er mich? Ist das zu anhänglich? Enge ich ihn ein, wenn ich meinen Arm auf seine Brust lege? Soll ich mich an ihn kuscheln oder ist ihm das zu viel? Wenn er es wollen würde, dann würde er mich doch darum bitten. Soll ich einfach etwas von mir aus erzählen? Nein...wenn es ihn interessieren würde, dann würde er ja danach fragen. Soll ich ihn anschreiben? Lieber nicht. Er meldet sich schon, wenn er schreiben will. Soll ich ihm einen Guten-Morgen-Kuss geben oder findet er das zu pärchenmäßig?

Und durch diese ganze Unlockerheit zeigt man doch erst recht, was man empfindet. Man wird zu schnell zu selbstunsicher (ich meine mich zu erinnern, diesen Satz in einem meiner ersten Blogs schonmal geschrieben zu haben) und 'revealed too much, too soon.' Somit wird man 'emotionally slutty'. Und zudem wird man langweilig. Ich selbst finde ja auch keinen Mann attraktiv und interessant, der nur so vor Unsicherheit strotzt.

Dazu ein schönes Zitat aus OC California (Anna):
'Anna: Do you know what girls find sexy?
Seth: Nope. Uh, wait, let me guess. Dudes who play water polo?
Anna: Confidence! '

Und mal ehrlich - andersrum ist es doch nicht anders. Selbstsicherheit und Selbstbewusstsein sind nunmal attraktiv.
Doch wie kann man diesen Selbstsicherheitsschalter umlegen und damit das Zsa zsa zsu besiegen?
Reicht es, sich immer wieder bewusst zu machen, dass man gerade unlocker ist? Oder kann man es vielleicht gar nicht beeinflussen, wenn man erst mal ge-zsa-zsa-zsu-t ist?
In meinem Leben gibt es zumindest inzwischen einige Jungs, die in unserer Zweier-Kombi irgendwie die Hosen an haben/hatten. Und bei manchen ist es mir bis heute nicht gelungen, in ihrer Anwesenheit völlig unbeschwert und locker zu sein. Andere hingegen sind mir über die Zeit 'egal' geworden (bzw. es ist mir egal geworden, ob sie mich toll finden oder nicht). Und denen gegenüber ist es überhaupt keine Herausforderung mehr, unverkrampft und ich selbst zu sein.

Wieso also gelingt es einem nicht, bei den eigenen Herzbuben man selbst zu sein? Wieso ist man immer der Meinung, man müsse sich verstellen, um geliebt zu werden? Was lässt uns daran zweifeln, dass man uns toll findet, wenn wir einfach wir selbst sind. Zeigt doch die Erfahrung, dass das für gewöhnlich am besten funktioniert.

Fazit: Das Zsa zsa zsu ist zwar eines der schönsten Gefühle, die man haben kann, aber gleichzeitig auch eines der gefährlichsten, weil man sich damit manchmal selbst viel kaputt macht.

Bei Carrie geht das Ganze trotzdem noch gut aus. Hoffen wir also das Beste...
27.1.14 16:19


Unberechenbar.

Also wirklich, man könnte meinen, S lese meinen Blog und täte immer genau das, womit ich nicht rechne!

Ich habe langsam schon das Gefühl, bei jedem neuen Blogeintrag das Gegenteil des letzten zu schreiben!

Gestern habe ich euch noch berichtet, dass er weiterhin einsilbig ist und kaum etwas von sich hören lässt und dass ich nach wie vor gut daran täte, die Sache endlich innerlich abzuhaken bzw. zumindest zu resignieren.

Am frühen Abend wurde ich dann mal wieder vom Gegenteil überrascht:
Er meldete sich nicht nur, nein, nach kurzem Dialog fragte er sogar, was ich am Abend noch vor hätte, da er mit einem Kollegen in Hamburg sei und danach noch rumkommen könnte. WHAAAT? O.O

Da sagte ich natürlich nicht nein, sondern sprang auf, um mich noch ein wenig herzurichten. Um halb zehn traf Monsieur dann ein - mit seinen Schlafsachen in der Hand. Über Nacht wollte er also auch noch bleiben!

Interessant daran finde ich, dass das entweder bedeutet, dass er immer nen Satz frische Klamotten und sein Waschzeug im Auto liegen hat - für alle Fälle - oder aber, sich BEVOR er sich mit seinem Kollegen trifft (oder was auch immer macht, hat ja auch schonmal nach dem Kino spontan gefragt, ob er über Nacht bleiben kann) überlegt, möglicherweise bei mir zu schlafen, mich das aber noch nicht wissen lässt. So oder so fänd ich es strange :D

Wir haben dann jedenfalls noch einen sehr gemütlichen Abend verbracht, mit allem, was dazu gehört und heute morgen mussten wir natürlich beide zur Arbeit.


Meiner nerdigen Schach-Bekanntschaft von gestern habe ich (noch) nicht geantwortet :P
Von M habe ich gestern den ganzen Tag nichts gehört - seit langem mal wieder! Auch mal entspannend xD
Mit F wollte ich telefonieren, aber der hat sich nicht mehr gemeldet. Dann eben nicht.
Und alle anderen bleiben nach wie vor noch irrelevant :P

Allen, die sich durch meine Romane quälen (falls das überhaupt jemand tut :D) einen wundervollen Tag! (:
23.1.14 10:29


Still the same & eine lustige Begegnung

Tja was soll ich euch sagen...
Wahrscheinlich war es zu erwarten, dass sich trotz unseres Gesprächs (oder gerade wegen des Gesprächs?) nichts ändert.

Die Kommunikation zwischen S und mir ist nach wie vor mega einsilbig, er meldete sich die letzten Tage nicht von sich aus und auch, wenn ich mich meldete, erhielt ich einsilbige oder sehr verspätete Antworten.

Ganz gleich, ob er nun die Wahrheit oder Unwahrheit gesagt hat, als wir über unsere jeweiligen Absichten gesprochen haben, was nicht zu bezweifeln ist, ist dass das große Feuer bei ihm nicht entfacht zu sein scheint.
Das mag daran liegen, dass er aufgrund seines vollen Zeitplans gar keine Zeit hat, sich auch noch intensiv mit irgendeiner potenziellen love-story zu beschäftigen (sich möglicherweise auch nicht reinsteigern will, wenn wir in naher Zukunft ohnehin nicht in einer Stadt sein werden) oder damit, dass ich einfach nicht die richtige bin, um ein Feuer bei ihm zu entfachen.

Was auch immer die Gründe sind - vormachen müssen wir uns nichts. Daher bin ich weiterhin auf Abstand und wenn er sich meldet, meldet er sich. Falls nicht, dann eben nicht.
So sind die bestehenden Schmetterlinge in meinem Bauch allerdings momentan auch vom Aussterben bedroht. So ist das Leben - der Tod ist unweigerlich damit verbunden.


Heute hatte ich allerdings mal wieder eine typische Hamburg-Begegnung :P :

Ich war kurz unterwegs, um zum einen mein Mittagessen, zum anderen Blumen fürs Büro zu kaufen. Ich betrat also den Bäcker in der Nähe und erlebte das klassische Winter-Phänomen der Brillenträger - meine Brille beschlug. So stand ich da also mit noch halb beschlagenen Brillengläsern, als mich ein Kerl, geschätzt Ende 20, darauf ansprach, ob meine Brille auch immer so schnell beschlage.
Nach kurzem Smalltalk und erfolgreicher Bestellung verließen wir gemeinsam den Bäcker und ganz Gentleman-like hielt er mir die Tür auf.
Draußen angekommen fragte er sogleich, ob ich öfter hier sei und meinte, wir könnten ja mal zusammen Kaffee trinken.
Nett gemeint, doch der Kerl ist für mich leider ein absolutes No-Go.
Ich stehe auf groß, breit & muskulös, bisschen player-mäßig vom Style her. Er ist kleiner als ich, schmal, hat schulterlange Haare und offensichtlich ein Nerd (fragte er mich doch, ob ich Schach spielen könne, dann könnten wir eine Partie spielen beim Kaffee und sagte, er komme gerade vom Yoga!). Na Halleluja!
Schwer, wie ich mir nunmal damit tue, Menschen nen Korb zu geben, konnte ich nicht direkt nein sagen, als er nach einem Date fragte... also sagte ich, er könne mir ja seine Nummer geben, doch er wollte lieber meine haben (wollte wohl auf Nummer sicher gehen...). Also gab ich sie ihm, in der Hoffnung, ihn damit schnell abwimmeln zu können, und er versprach, sich zu melden.
Das tat er auch bereits >.< Fragte, ob wir die Woche mal zusammen Mittag essen wollen. Ähm..lass mich kurz überle...nein. Entweder ich antworte gar nicht oder ich schreibe ihm direkt, dass ich glaube, das sei keine gute Idee. Im Sinne der Direktheit und Offenheit, für die ich bei jeder sich bietenden Gelegenheit plädiere, müsste ich ihm eigentlich ehrlich gegenübertreten.
Aber das entscheide ich später xD

Was gibt es noch neues von den Herren der Schöpfung?
Ich habe F gefragt, ob er mich am WE besuchen kommt, schließlich habe ich ab heute eine Woche strumfrei. Er sagte, er wolle seinen Chef fragen, ob er Montag frei bekommen kann. Na klaaar xD Das wird wirklich zu 0% etwas. Denn auch er ist gut darin, zu jammern, dass er mich vermisst und bei mir in Hamburg sein will, aber schlecht in der realen Umsetzung. Was ist die Welt doch immer so schön einfach im virtuellen Raum...

Ich könnte noch so von einigen anderen plaudern (N, den ich theoretisch sehr interessant finde, der aber anscheinend ein unzuverlässiges Arschloch ist, schrieb mir, er habe heute von mir geträumt. Ein weiterer F, den ich nur flüchtig kenne, mit dem ich aber neulich ein überraschendes, flirtiges (und höchstwahrscheinlich einmaliges) Facebokk-Geplauder hatte. Und FS, mit dem ich seit einiger Zeit bei FB Mails austausche und mit dem es sehr viel Spaß macht, da man mit ihm beinahe lyrisch kommunizieren kann, hat auch nach einem Treffen gefragt), doch ausführlich werde ich von denen erst berichten, wenn sie relevant werden
22.1.14 14:56


Ein stetiges Auf und Ab

Wie bereits in meinem nachmittäglichen Eintrag von gestern erzählt, war ich gestern Abend mit S verabredet. Eigentlich war ich auch ganz guter Dinge, wobei ich noch immer Zweifel hatte, dass wir uns wiiirklich sehen  würden.

Das, was meine Vorfreude neben den bestehenden Zweifeln ein wenig trübte, war, dass ich nicht recht wusste, ob und wenn ja wie ich das schon angedeutete Gespräch beginnen soll.

 

Ab: Verabredet waren wir für 8 Uhr, was uns etwa 2 gemeinsame Stunden beschert hätte, da Monsieur ja immer recht früh schlafen geht – er braucht ja seinen Schlaf...

Als ich dann gegen Abend die Nachricht erhielt, es würde wohl ‚nen Tick‘ später, dachte ich schon ‚na prima...‘. Da treffen wir uns ohnehin schon recht spät und dann wird das auch noch später?! Unter normalen Umständen hätte ich in Frage gestellt, ob sich das überhaupt noch lohnt, doch da mit dieser Nachricht mein Entschluss gefallen war, dass ich dringend mal mit ihm darüber reden muss, was er eigentlich will, ließ ich mich darauf ein und hoffte, dass das Treffen überhaupt zustande kommen würde.

 

Auf: Erwartungsfroh, doch gleichzeitig skeptisch, erhielt ich gegen acht eine Nachricht, er sei jetzt aus dem Kino raus, gefolgt von einer Frage, die meine Laune in die Höhe schießen ließ: „Darf ich bei dir nächtigen?“ Aber sowas von! Liebend gerne! :D Okay...Ruhe bewahren... „Öhm...joa...why not“.

 

Ab: Spaßeshalber warnte ich ihn vor, dass KK eine treue Tatort-Schauerin ist und er sich eventuell darauf einstellen müsse, dies zu schauen. Hätte ich das mal lieber gelassen... Denn seine Reaktion darauf war wie folgt: Er sagte, er könne Tatort nicht ab (juhuu, ich auch nicht!!) und er wolle keine Umstände machen, wir sollten ruhig unsere Serie schauen und wir könnten das auch verschieben. Boah da ist mir ja beinahe der Kragen geplatzt xD Ich machte ihm ne klare Ansage, er solle jetzt seinen Hintern hierher bewegen, er habe mich Donnerstag schon versetzt und wir würden nicht Tatort schauen (KK war inzwischen schon beinahe sauer auf mich, weil ich sie so hingestellt hatte, als müsse sie das unbedingt sehen ). Daraufhin sagte er, er käme dann. Sicher war ich mir dessen aber nicht...

 

Auf: Nachdem die Fahrt vom Kino bis zu mir aber offenbar eine halbe Stunde in Anspruch nahm, ging ich schon wieder davon aus, dass das sowieso nichts mehr wird und gleich eine Nachricht kommt à la ‚Du, würde jetzt erst losfahren und das lohnt sich nicht mehr wirklich...‘. Doch als mein Handy surrte und ein ‚Bin da‘ zu sehen war, machte mein Herz einen kleinen Hüpfer J

 

Ab: Der einzige Haken an dieser Übernachtungsaktion war jedoch, dass ich nun nicht mehr wirklich Gelegenheit dazu hatte, mein Gespräch einzuläuten: Erst waren wir zu dritt und dann schlief er bei mir. Was, wenn das Gespräch dann nicht wie gewünscht liefe? Dann wäre die Situation ähnlich der, dass man sich trennt, aber weiterhin in einem Bett schlafen muss. Auf: Nunja. Wir schauten eine Weile zu dritt TV. Gegen elf wollten wir dann ins Bett gehen, machten uns fertig und auch KK verkrümelte sich in ihr Schlafzimmer. Kaum waren wir alleine, begann er, mich zu küssen. Raff zwar nicht, wieso wir das nicht auch vor KK machen schließlich hat sie uns auch schon mal küssend gesehen, aber naja...

Wir machten ein wenig rum und obwohl ich schon nicht mehr meine Tage hatte behauptete ich, dass ich sie noch habe, damit er nicht immer Sex bekommt, wenn er will bzw., damit das keine Ich-schlafe-bei-dir-damit-ich-mit-dir-schlafen-kann-Nummer wird. Dennoch machten wir ein wenig rum und ärgerten uns gegenseitig. Irgendwann fragte er dann – nachdem ich ohnehin schon an ihm rumgeschleckt hatte, ihm ihn geil zu machen – ob ich ihm..naja...(ich hasse das Wort ‚blasen‘)..einen Blowjob gebe. Eigentlich war das an diesem Abend wider meiner Prinzipien, aber ich überlegte mir, dies als Waffe einer Frau gegen ihn zu verwenden und hinterher mein Gespräch einzuläuten. Somit tat ich ihm den Gefallen und machte dabei eine bemerkenswerte Erfahrung: Es schmeckt nicht immer ekelhaft! Bei jedem Mann, bei dem ich das bisher gemacht habe, hätte ich nen Brechreiz bekommen können, wenn ich das Zeug im Mund hatte. Nicht aber bei S – im Gegenteil, es schmeckte sogar irgendwie süß O.O

 

Als dann hinterher alle ‚Unreinheiten‘ beseitigt waren, hüpfte ich zu ihm ins Bett und sagte, dafür dürfe er nun aber nicht sofort einschlafen, sondern müsse mir die eine oder andere Frage beantworten. Er schlug schon beinahe die Hände über dem Kopf zusammen bei dem Gedanken ‚Oh nein! Sie will reden!‘, doch ich beruhigte ihn, dass das kein klassisches Schatz-wir-müssen-reden-Gespräch werden soll, ich müsse nur einige Dinge für mich klären. Ich holte also weit aus, dass ich nicht wisse, wie ich ihn einschätzen solle (er freute sich nen Keks, dass die Psychologin ihn nicht einschätzen kann), dass ich ihn anfangs in die Kategorie ‚Jung, gutaussehend, Weiberheld‘ gesteckt hatte, was ich aber schnell revidierte, da er anscheinend wirklich Interesse an mir hat/hatte. Aber dass ich seit einer Woche den Eindruck habe, er hat kein Interesse mehr, er schreibt weniger, schreibt einsilbiger, will sich plötzlich doch wieder treffen, sagt wieder ab, einsilbiger denn je, um dann doch wieder nach nem Treffen zu fragen. Ich sagte ihm, dass wir in meinen Augen alt genug sind, um ehrlich miteinander zu sein und dass ich nicht mehr 12 bin und mit gebrochenem Herzen heulend zuhause sitze, wenn er mir sagt, dass er doch kein Interesse mehr hat, dass er eigentlich eine rein sexuelle Affäre will oder dass er jemand anderen kennengelernt hat und daher mit den Gedanken woanders ist.

Nach langem blabla meinerseits kam auch er endlich mal zu Wort :D

Er sagte, dass er seit fast 1 ½ Jahren Single sei und nun gerne mal wieder eine Freundin hätte. Alles weitere habe er aber einfach auf sich zukommen lassen. Er habe da nicht groß weitergedacht, da ich ja auch bald nach Kanada wolle, deshalb wolle er sich da nicht reinsteigern, aber noch sei ich ja da. Außerdem betonte er, dass es ihm nicht nur um Sex ginge, das könne er auch einfacher haben und müsse sich nicht die Mühe machen, sich zu treffen und Sachen zusammen zu unternehmen. Sehr beruhigend. Anschließend wollte er natürlich auch noch wissen, was ich denn will und ich sagte ihm, dass das bei mir ähnlich aussieht, dass ich an eine solche Sache nie rangehe, mit der Intention ‚Ich will ausschließlich Sex‘ oder ‚Ich suche eine Beziehung‘. Das kann man in meinen Augen ohnehin nicht beeinflussen, sondern das entwickelt sich. Es muss ja auch erstmal passen, bevor man eine Beziehung mit dem anderen will.

Er meinte noch, dass er gar nicht wisse, wie das mit dem Zusammenkommen läuft, da er erst eine langjährige Freundin gehabt habe und mit der sei er mit ca. 15 zusammengekommen, damals sei das noch irgendwie einfacher gelaufen. Bisher hat er anscheinend die Erfahrung gemacht, dass er sich 2-3 Mal mit Mädels trifft, möglicherweise auch mit ihnen schläft und dann heißt es seitens der Mädels ‚Und was ist jetzt?‘, wovon er sich ziemlich überrumpelt sieht, da er so schnell gar keine Gefühle entwickeln konnte.

Zum Schluss sagte ich nochmals, dass es mir Leid täte, wenn ich ihn immer mit meiner Direktheit überrumple, aber mir sei es einfach zu mühsam, mir da meine eigenen Interpretationen seines Verhaltens aus den Fingern zu saugen, dann würde ich lieber das Risiko eingehen, mein Gegenüber zu verkraulen und direkt nachfragen. Er sagte jedoch, dass er nur wenige Mädels kenne, die so direkt sind und auf meine Nachfrage hin sagte er, er finde das gut.

 

Ziemlich erleichtert über diesen positiven Verlauf des Gesprächs schlief ich dann irgendwann ein.
20.1.14 20:35


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